2014

August-Bundesfeier

„Raus aus der Stadt" war das Motto der diesjährigen 1. August-Bundesfeier die leicht verspätet am Sonntag, den 3. August statt fand. Zwar war Regen und Gewitter angesagt, aber alles war verflogen als wir uns mit dem „Helvetia“ Transfer Bus vom ZOB / Hauptbahnhof um 11:15 auf den Weg in die Nord-Heide, nach Wörme-Handeloh machten.

Umgeben von grünen aber auch schon goldgelben geernteten Feldern, vorbei an Wäldern, weidenden Kühen und Pferden erreichten wir den historischen „Hof Kröger anno 1767“, eine absolute Überraschung mitten in der herrlichen Heidelandschaft. Dort warteten bereits die direkt angereisten Mitglieder und Gäste bei einem Aperitif und kleinen Leckerbissen, Lehmbackofenbrot, Gartenkräuterbutter, Schmalztopf und mehr.

Um 13 Uhr lockte uns (wir waren inzwischen 70 Mitglieder und Gäste) eine echte, typisch schweizerische Kuhglocke ins Innere des historischen Bauernhauses zum Buffet. Zuvor hörten wir noch die Ansprache des Bundespräsidenten, Didier Burkhalter, mit dem Thema: „Sie tragen die Schweiz in Ihrem Herzen. Und sie haben einen Platz im Herzen der Schweiz“. Damit war u.a. der Platz der Auslandschweizer in Brunnen gemeint, der in diesem Jahr wiederum dadurch eine besondere Aufmerksamkeit erhielt. Anschließend erklang in deutscher und französischer Sprache, der Schweizer Psalm, als Premiere diesmal mit Text und wunderschönen Schweizer Bildimpressionen auf der Leinwand. Wie bei solchen offiziellen Gelegenheiten stockte mal wieder die technische Umsetzung, aber Ende gut, alles gut.

Jetzt gab es kein Halten mehr, das Buffet am Schweifbogenherd war eröffnet, mit Wörmer Lachsforellenfilets (aus Teichen vor der Tür), Wachholderkräuterbraten, Wildgulasch, alles aus der lokalen Umgebung. Abschließend gab es ein von allen sehr gelobtes Dessertbuffet mit Preisebeercrumbel, Schokoladencreme und Blaubeerquark. In allem Dargebotenem konnte man das ländliche Flair und die Umgebung erleben.

Zwei Pferdekutschen standen bereit, um jeweils die zwei Gruppen mit 20 Personen anderhalb Stunden durch das „Büsenbachtal“ zu kutschieren. Dabei hatte man allerdings Mühe die blühende Heide zu sehen, leider versteppt die Heide wahrscheinlich durch den Mangel an Schafen. Dennoch liess sich die Weite der hügeligen Heidelandschaften, die ursprüngliche Natur von Herman Löhns beschrieben, erahnen. Alle waren gut durch gerüttelt und die Holzbänke der Kutschen waren noch Tage danach zu spüren - für die, die einen festen Untergrund bevorzugten, gab es Spaziergänge, Ponyreiten und vieles mehr, vom Gastgeber Herr Kröger (Bauer, in der 17 Generation !)  empfohlen. Aber nach all den Aktivitäten gab es dann Kuchen und Kaffee satt ! 

Im Garten, auf der Terrasse rund um den Hof herum waren Liegestühle, und plauschige Ecken zu finden - und in warmer, nicht zu heißer Sommerluft unter blauem Himmel fanden viele amüsante und auch „schwyzerdütschi“ Gespräche statt. Leider war um 17 Uhr 30 alles schon wieder vorbei, und jetzt heißt es sich gedulden bis zum nächsten 1. August, 2015. 

(Text + Bild AM)